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Die Methode

Was ist Analytische Psychokatharsis?

Ein eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren, das die Psychoanalyse Lacans, die meditative Selbstpraxis und die Sprachwissenschaft zu einer Methode verbindet.

Die Analytische Psychokatharsis geht theoretisch aus der Psychoanalyse hervor und ist in der Praxis eng mit meditativen Verfahren verbunden. Sie überführt die psychoanalytische Arbeit aus der dyadischen Behandlungssituation in eine Selbstpraxis, ohne Couch und ohne fremde Deutung.

Im Zentrum stehen sogenannte Formel-Worte: kurze, formelartige Schriftzüge, die nicht widersinnig, sondern überdeterminiert sind. Meditiert man sie rein gedanklich, bricht das Unbewusste auf und gibt etwas von seinem Sinn heraus.

Drei Bausteine

Das Verfahren ruht auf drei Säulen, die einander bedingen: der Strukturlehre Lacans, der kontemplativen Selbsterfahrung und einem präzisen Verständnis von Sprache und Signifikant.

Das Formel-Wort VERORATE

Das klassische Beispiel ist VERORATE. Im Kreis geschrieben und je nach Startbuchstabe gelesen, entfaltet es ganz unterschiedliche Bedeutungen. Es ist überdeterminiert und trägt mehrere Sinnschichten zugleich.

VERORATE

überdeterminiert · im Kreis gelesen

Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache.

– Jacques Lacan

Wer die Methode praktiziert, erfährt die Antwort des Unbewussten, die Pass-Worte, in halb sprachlich-bewusster Form unmittelbar. Regression, Katharsis und Progression liegen dabei nah beieinander.

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Über 100 Artikel vertiefen die einzelnen Aspekte des Verfahrens.

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