Bei sich sein als Anderer
Trübselige künstliche Intelligenz - versus - Wissenschaft v o m Subjekt, die glücklich macht
So sehr die künstliche Intelligenz (KI) selbst für philosophische Fragestellungen geeignet ist, taugt sie wohl nicht so gut für eine meditative Selbstanalyse, um die es in diesem Buch geht. Freuds Diktum 'Sex' (in Anführungszeichen) als Logik zu verstehen, hat auch die Psychoanalyse J. Lacans beherrscht. Er hat sie eine Wissenschaft v o m Subjekt genannt, die wegen ihrer Komplexität auch Probleme machte. Doch in der Gegenüberstellung von KI und Lacans Psychoanalyse lässt sich diese Wissenschaft um meditative Elemente erweitern, so dass man nicht eine künstliche, sondern eine der Liebe (dem „Sex“ in sublimierter Form) unterstellte Intelligenz entwickeln kann, die für eine Selbstanalyse (Selbst-Erfahrung und -Therapie) nicht nur kognitiv von Vorteil ist, sondern auch beglückt. Das entsprechende Verfahren, das der Autor „Analytische Psychokatharsis“ nennt, ist äußerst einfach aufgebaut und kann so aus diesem Buch heraus erlernt werden.